Es ist das Jahr 2077 in Lübeck: Welche Sehenswürdigkeiten sind seit 2024 in der Hansestadt hinzugekommen? Wie sind sie entstanden und wer war daran beteiligt?

Wie sehen die Sehenswürdigkeiten der Zukunft aus, wenn wir die aktuellen Ansätze der Nachhaltigkeit, der Diversitäts-Toleranz, der Care-Gerechtigkeit und der Inklusion mitdenken? In diesem Kunstprojekt recherchieren und untersuchen wir, auf welche Art und Weise diese Sehenswürdigkeiten jetzt schon im Werden sind. Wie können wir, gemeinsam mit den Einwohner:innen Lübecks, die jetzt schon existierenden Ansätze für eine jeweilige, ungeborene Sehenswürdigkeit wahrnehmen, gestalten und beschreiben? Wir gehen prozesshaft diesen Fragen in Lübeck und für Lübeck künstlerisch nach und gestalten Antworten, Reaktionen und Resonanzen. Was können wir einladen und sichtbar machen?

Mit vier Herangehensweisen, die ineinander verschachtelt und miteinander in Beziehung gesetzt sind, entwickeln wir dieses Kunstprojekt kokreativ von Juli bis Dezember 2024. Vermittlung & Teilhabe: In Veranstaltungen erläutern wir unsere Idee der ungeborenen Sehenswürdigkeit, laden die Teilnehmer:innen zur gemeinsamen Entwicklungsarbeit ein und sorgen für Vernetzung. Atmosphären für Kokreativität: Wir bauen, konkret an einem Ort, eine niedrigschwellige Atelier-Atmosphäre auf, an dem Modelle und Prototypen für zukünftige Sehenswürdigkeiten, bzw. deren Werden entstehen können. Künstlerische Interventionen: Wir entwickeln performative Installationen und Aktionen für den öffentlichen Raum. Handlungsforschen: Wir laden Expert:innen unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche ein, mit uns zu forschen, Informationen zu sammeln und zu reflektieren.

Gefördert von: Kulturfunke* und Possehl-Stiftung