Ich spiele mit Gesten, Alltagsgegenständen und einer begrenzten Raumanordnung. Inspiriert vom Künstler Erwin Wurm entwerfe ich mit Bewegung und einen bestimmten Materialbezug tänzerische bzw. performative Skulpturen und bringe sie mit meinen daily dances in Verbindung. Ich arbeite zu: Was ist eine alltägliche Handlung? Was ist eine tänzerische Handlung? Was ist eine skulpturale Handlung? Lässt sich eine skulpturale Handlung in eine tänzerische Handlung überführen? Und wieder zurück? Was ist der Übergang vom Performativen zum Skulpturalen? Was -genau- passiert in mir, wenn eine ungewöhnliche Handlung zu einer gewöhnlichen Handlung wird? Ich spiele mit Formation und Deformation, mit begrenztem Raum an einem Tisch und unbequemen Posen. Gegenstände der täglichen Versorgungshandlungen werden zum Ausgangspunkt der künstlerischen Recherche. Welchen Grad, welche Potenz an Veränderung braucht das Gewöhnliche oder das Routinierte, damit es anders aussieht oder ich es abweichend von Bekanntem erlebe?



















