In der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schulen (und Schulformen) war für uns immer die Frage leitend, wie künstlerische Impulse im schulischen Kontext nachhaltig wirken können. Dies hat uns zu unterschiedlichen Formaten und Interventionen geführt. Deren Gemeinsamkeit ist, Schule als Gesamtsystem mit einer kontinuierlichen künstlerischen Präsenz anzusprechen und zu bearbeiten.

einzigartig?irrational?verantwortlich? Hier haben wir den Kunstunterricht mit dem Mathematikunterricht zusammengelegt. Neue Zahlen zwischen 0 und 9 wurden erfunden, getauft (z.B. Nörf) und als choreographische Mini-Sequenz getanzt. Der Geometrieunterricht fand dann mit Malutensilien im Atelier statt.

Das Temporäre PerformanceSekretariat. Mit ihm waren wir nur zu Pausenzeiten an Pausenorten der Schule unterwegs. Wir haben mit allen am System beteiligten Menschen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern, Hausmeister*innen, Leitung, Schulbegleiter*innen, Putzteam…) zu dem, was fehlt recherchiert. Wir haben Unorte belebt und Botschafter*innenausweise ausgestellt.

Hier bin ich ist eine partizipative Performance mit fünf unterschiedlichen Künstler*innen (Musik, Tanz, Regie, Schauspiel und Bildende Kunst) zu Identität und Selbst-bewusst-sein, die in drei Klassenräumen gleichzeitig aufgeführt wird. Es entstand in Zusammenarbeit mit theater monteure.

ARTE NOAW. Schüler*innen unterschiedlicher Schulen konnten gemeinsam wesentliche Werte anhand der Frage formulieren und gestalten: Was soll gerettet werden?

Das mobile Grenzatelier und Der Dritte Turm sind Kunstprojekte, die aus spezifischen Problemstellungen der Schule entstanden sind und diese mit künstlerischen Perspektiven erweitern wurden.